top of page


Photovoltaik Selbstmontage
 

Ja, ein Photovoltaik-Kraftwerk kann man prinzipiell selbst planen, kaufen und montieren - wenn die Bedingungen dafür günstig sind.

 

Nein, man selbst darf das Photovoltaik-Kraftwerk nicht an das öffentliche Stromnetz anschließen. Dafür braucht es einen zugelassenen Elektriker, der die Anlage überprüft, anschließt und anmeldet.

Solarmonteur Elenathewise.jpg

Lohnt sich die Selbstmontage für Sie ?

Dazu machen wir folgende Kalkulation auf:

Solarmodul Premium Glas / Glas                                    € 550,- / kWp

Unterkonstruktion für einfache Montage                         € 250,- / kWp

Montagekosten ohne Sicherungskosten                   ca. € 250,- / kWp

Gesamtkosten Premium Solarmodul                              € 1050,- / kWp

Mehrwertsteuer (entfällt ab 1.1.2023)                             € 200,- / kWp

Gesamtkosten inkl. MwSt                                                € 1250,- / kWp

Durch den Wegfall der MwSt und Montagekosten reduzieren sich die Kosten für die reine Photovoltaik ohne Wechselrichter und Speicher von € 1250,- auf € 800,- pro kWp.

DAS ENERGY 11x6_Modul_gebogen.jpg

Besonders geeignet für die Selbstmontage auf Folien-, Bitumen- oder Blech-Flachdächern sind die flexiblen DAS-Module.

 

Reinigen, kleben, anschließen, fertig. Keine Unterkonstruktion, keine Erdung, kein Blitzschutz.

 

Außerdem können die Module auf gebogene Oberflächen geklebt werden, sind nahezu blendfrei und sie sind deutlich leichter als klassische Glas-Glas-Module.

 

Kalkulation DAS Solar-Module:

 

Solarmodul DAS Glasfaser - leicht, flexibel, klebbar      € 1500,- / kWp

Mehrwertsteuer (entfällt ab 1.1.2023)                            €   285,- / kWp

Gesamtkosten inkl. MwSt                                               € 1785,- / kWp

Energy-Butler-Gesamt-Explosion.jpg

Zu den Modul-Kosten kommen noch folgende Netto-Kosten hinzu:

M-TEC Hybridwechselrichter 3G mit Notstromausgang

6 kW - € 2670,-

8 kW - € 2786,-

10 kW - € 3180,-

12 kW - € 3730,-

15 kW - € 4775,-

20 kW - € 5324,-

M-TEC Basis-Batteriemodul 11,5 kWh                                       € 7877,-

Jedes weitere Batteriemodul mit 3,84 kWh - max. 30,7 kWh     € 2232,- 

Wichtig:

Energiewende = Energiemanagement !

Die M-TEC Komponenten sind erweiterbar um M-TEC Wärmepumpen und dem M-TEC E-SMART-Energie-Management. Zusammen ergibt das ein optimiertes ENERGIEWENDE-SYSTEM.

Grobe Wirtschaftlichkeitsrechnung für eine 5 kWp-Anlage ab 2023:

Eine Wirtschaftlichkeitsrechnung kann eigentlich nur sehr individuell vorgenommen werden. Hier nun eine grobe Beispielrechnung. Jeder kann sie ja für sich entsprechend anpassen.

5 kWp PV-Module in Selbstmontage 5 x € 800,-                      € 4.000,-

6 kW Hybridwechselrichter                                                      € 2.670,-

11,5 kWh Batteriemodul                                                           € 7.877,-

Summe                                                                                   € 14.547,-

Weitere Kosten:

Gerüst und Sicherung                                                  Spezialist vor Ort

Anschluß an Stromnetz                                                 Elektriker vor Ort

Stromproduktion in 10 Jahren ca. 50.000 kWh a € 0,30         € 15.000,-

Der Strompreis ist in vielen Fällen bereits 2023 deutlich höher als

€ 0,30 - teilweise doppelt so hoch. Dementsprechend erhöht sich der Wert für die Stromproduktion.

Um den Eigenverbrauch zu erhöhen, lohnt sich evtl. die Anschaffung eines sehr effizienten E-Fahrzeuges (E-Bike, E-Scooter, E-Roller) oder einer sehr vielseitig einsetzbaren Luft-Luft-Wärmepumpe / Klimaanlage. Diese heizt, kühlt, tauscht und reinigt (Staub, Pollen) die Luft in einem oder mehreren Räumen. Eine gute Wärmedämmung, zumindest in den betroffenen Räumen, ist auch in dem Fall ratsam.

Die Finanzierung für das Mikro-PV-Kraftwerk, die Mikro-Mobilität, die Mikro-Heizung und die Mikro-Raumdämmung erfolgt recht schnell und einfach über die swkbank. Das Angebot gilt für Privatpersonen im Angestelltenverhältnis. Es wird eine Bonitätsprüfung vorgenommen - jedoch keine Eintragung in`s Grundbuch.

 

Das ergibt eine vernünftige und finanzierbare Lösung für die private Energiewende. Sie spart Geld, sichert die persönliche Energieversorgung und hilft den nächsten Generationen in Ihrer Familie.

Finanzierung.png

Bei den aktuellen Zinsen kämen bei einem Kredit über € 15.000,- eine monatliche Belastung in der Größenordnung von € 150,- auf Sie zu. Laufzeit: 10 Jahre. Danach gehört Ihnen das PV-Kraftwerk - und der supergünstige Strom.

Verivox ermittelt den günstigsten Stromtarif 2023 für 5000 kWh/a mit um die 200 Euro / Monat.

Ausrichtung und Neigung PV.jpg

Als nächstes prüfen Sie Ausrichtung und Neigung der Anlage. Klar, ein Dach mit vorwiegend Süd-Ausrichtung ist immer gut. Fast genauso gut ist jedoch auch eine horizontale Ausrichtung mit einem hohen Ertrag an diffusem Sonnenlicht, z.B auf einem Flachdach. Aber auch eine vertikale Ost-West-Ausrichtung mit bifazialen (zweiseitigen) PV-Modulen in Form eines Solarzauns bringt - über den ganzen Tag verteilt - einen hohen Ertrag.

Während die Südausrichtung besonders im Sommer zur Mittagszeit sehr hohe Erträge bringt, bringen die anderen Anordnungen die Erträge homogener über die Tages- und Jahreszeit verteilt.

 

Eine homogenere Energieproduktion entspricht mehr dem Energieverbrauch, und ist somit auf jeden Fall zu bevorzugen.

Es reduziert den Speicherbedarf und wirkt sich finanziell positiv - bei einem zukünftigen Tages- und Jahreszeit abhängigen Strompreis - aus.

Je geringer die Neigung ist, desto stärker sind die Verunreinigungen und desto geringer sind die Selbstreinigungskräfte. Verunreinigungen reduzieren den Ertrag. Planen Sie also - besonders bei der horizontalen Montage - auch die Möglichkeit der manuellen Reinigung / Schneebeseitigung mit ein.

Windlastzonen_DE.webp
Schneelastzonenkarte.png

 

Windlast (graue Karte) und Schneelast (grüne Karte) haben Einfluss auf die Belastungen, die auf das PV-Kraftwerk wirken. Der Selbstmontage-Baukasten ist nur für die Windlastzonen 1 und 2 (dunkel- und hellgrau) ausgelegt, sowie für die Schneelastzonen 1, 1a, 2 und 2a. Eine erste schnelle Orientierung findet man auf den oberen beiden Karten. Die offiziellen Eingruppierungen findet man auf der Internetseite des Deutschen Instituts für Bautechnik DIBt.

 

Stabilität - entsprechend der Wind- und Schneelast -  und Montagefreundlichkeit waren ausschlaggebend bei der Wahl der Unterkonstruktion. Wir haben uns für das K2 SingleRail 36 Schienensystem in Kombination mit dem K2 Crosshook 3S+ Dachhaken entschieden. Wenn Sie wissen wollen warum, schauen Sie das folgende Video.

 

Der angebotene Selbstmontage-Baukasten ist zunächst nur für Ziegeldächer ausgelegt. Das folgende Video erklärt die Unterschiede zwischen - den beiden am verbreitesten Ziegeldächern - aus Tonziegel und Betondachstein.

bottom of page