Machen, was machbar ist.
 

Es macht keinen Sinn, das perfekte Paket ENERGIEWENDE anzubieten, wenn es kaum einer bezahlen kann. Entweder macht man aus dem großen Paket ENERGIEWENDE mehrere kleinere Päckchen ENERGIEWENDE LIGHT oder man bietet gleich die Finanzierung dazu mit an.

Für diesen Winter können wir sowieso kein großes Paket ENERGIEWENDE mehr anbieten, weil eine zentrale Komponente - die Wärmepumpe - bis dahin praktisch nicht lieferbar ist. Wer für den nächsten Winter eine haben möchte, sollte sie jetzt zeitnah bestellen. Infos dazu finden Sie im Kapitel Wärmepumpen.

Diesen Winter müssen wir mit den bestehenden Zentralheizungen leben. Sparen können wir nur, wenn wir die Heizleistung - und damit die Raumtemperatur - reduzieren. Jedes Grad spart ca. 6 % Energiekosten.

 

Energieeffiziente Mikro-Heizungen können gezielt und individuell dosiert zur finalen Körpererwärmung hinzugezogen werden. Gut anwendbar sind sie an Orten, an denen wir uns lange relativ bewegungsarm aufhalten. Das sind der Schreibtisch, das Sofa und das Bett. 

 

Das Energieeinsparpotential kann noch erhöht werden durch Mikro-Körper-Wärmedämmung, sprich extrem warmer Kleidung oder Decken.

 

Damit lässt sich die Raumtemperatur reduzieren, z.B. von 21 auf 16 Grad. Das entspricht einer Energiekosteneinsparung von ca. 30 %. Das macht natürlich nur Sinn wenn die zusätzlichen Energiekosten durch die körpernahen Mikro-Heizungen deutlich geringer sind als die Energiekosteneinsparung durch die flächendeckende Zentralheizung. Hier eine kurze Übersicht der Leistungen / Stundenenergiekosten der jeweiligen Mikro-Heizungen:

Tischheizung: Max. 620 Watt / 20 Cent

Stuhlheizung: Max. 30 Watt /  1 Cent

Deckenheizung: Max. 150 Watt / 5 Cent

Matratzenheizung: Max. 60 Watt / 2 Cent

Zum Vergleich:

E-Heizlüfter: Max. 2.000 Watt / 60 Cent

Die gleiche Herangehensweise bietet sich auch für die Mobilität an. Für diejenigen, für die es ökologisch und ökonomisch kein Sinn macht, das bestehende Verbrenner-Mobil zu verschrotten, kann der "Fuhrpark" um ein Mikro-Mobil in Form eines E-Bikes, E-Scooters oder E-Rollers ergänzt werden. Da die mit Abstand häufigsten Fahrten unter 100 km sind, lassen sich mit den Mikro-Mobilen sehr viele davon abdecken.

Ein kleines Rechenbeispiel veranschaulicht das Energieeinsparpotential. Ein E-Roller mit maximaler Geschwindigkeit von 95 km/h verbraucht ca. 6 kW/h pro 100 km. Bei einem kW/h-Preis von 30 Cent entspricht das € 1,80. Ein Verbrenner-Auto benötigt dazu Benzin im Wert von ca. € 15,00.
 

Verwendet man die jährliche THG-Quote in Höhe von ca. € 400,00 für diese Stromkosten, so könnte man mit dem E-Roller 22.222 km fahren, ohne einen Cent dafür zu bezahlen.

Produziert man den Strom selbst mit einem Mikro-PV-Kraftwerk, so kann man sogar anderthalb mal um die Welt fahren, ohne einen Cent dafür zu bezahlen.

 

Mit einem E-Roller bis 45 km/ h wären es sogar dreimal um die Welt. Die gleiche Strecke würde mit einem Verbrenner-Auto ca. € 18.000,- für Benzin kosten. Da würde man sich doch auch eine eigene "Tankstelle" im Haus wünschen, oder?

Letzteres zeigt das enorme Energieeinsparpotential eines eigenen Mikro-PV-Kraftwerkes. Hier reden wir über den Faktor 3. Die kW/h kostet dann nicht mehr über 30 Cent sondern - im Idealfall - unter 10 Cent.

 

Mit Mikro-Heizungen und Mikro-Dämmungen,  einem Mikro-Mobil sowie einem Mikro-Kraftwerk lassen sich die Energierechnungen erheblich reduzieren - im Idealfall lassen sie sich sogar unter das Niveau vor der Energiekrise drücken.